Anzeige

Endeffektoren für kollaborative Roboter

Alle Greifer aus einer Hand

OnRobot hat große Pläne: Das junge dänische Unternehmen will sein Produktportfolio bis Sommer 2020 von neun auf mindestens 40 Produkte erweitern. Damit verfolgt es das Ziel, der One-Stop-Shop für End-of-Arm-Tooling zu werden – und Anwendern alles aus einer Hand zu bieten, was sie für die kollaborative Automatisierung ihrer Prozesse brauchen. Wie sich dieser ambitionierte Zeitplan umsetzen lassen soll, erklärt der OnRobot-Chef in Deutschland Björn Milsch.

Die Greiflösungen von OnRobot 
ermöglichen es, sehr unterschiedliche Aufgaben zu automatisieren. (Bild: OnRobot GmbH, DACH & Benelux)

Die Greiflösungen von OnRobot ermöglichen es, sehr unterschiedliche Aufgaben zu automatisieren. (Bild: OnRobot GmbH, DACH & Benelux)

Die zunehmende Verbreitung kollaborierender Roboter treibt auch den Markt entsprechender End-of-Arm-Tools voran. Denn nur mit den richtigen Greifern, Sensoren und Werkzeugwechslern können Roboterarme überhaupt effizient Aufgaben übernehmen. Daher haben wir 2018 OnRobot gegründet: Als One-Stop-Shop wollen wir in diesem Bereich alle Soft- und Hardware-Lösungen bieten, die Anwender für Automatisierungsprojekte brauchen. Doch der Bedarf ist sehr vielfältig.

Große Bandbreite an Tools

Unser Portfolio ermöglicht bereits jetzt eine Vielzahl an kollaborativen Applikationen. Neben Pick&Place-Aufgaben, Verpackung oder Maschinenbestückung lassen sich auch anspruchsvolle Tätigkeiten wie Oberflächenbehandlungen, Präzisionsmontage oder Qualitätsprüfung realisieren. Um Lösungen für alle Aufgabenstellungen zu finden, die im Produktionsalltag anfallen, dürften jedoch mindestens 40 bis 50 verschiedene Tools nötig sein. Wir haben uns als Ziel gesetzt, diese Bandbreite an erforderlichen Greifwerkzeugen und Robotikzubehör bis nächsten Sommer bereitzustellen. Das wollen wir auf zwei Wegen erreichen: zum einen durch weitere Akquisitionen, zum anderen durch Eigenentwicklungen.

Zusammenspiel der Experten

Forschung und Entwicklung sind für uns daher von großer Bedeutung. Bereits heute arbeitet mehr als ein Drittel unserer 160 Beschäftigten in diesem Bereich und wir wollen diese Zahl weiterhin erhöhen. Erst im Juli haben wir einen reinen Forschungsstandort in Culver City bei Los Angeles eröffnet. Unser technologischer Fortschritt erhält sein Momentum außerdem durch das Zusammenspiel verschiedener Expertisen innerhalb von OnRobot, die sich global verteilen: Einen Schwerpunkt für Sensorik haben wir in Budapest, Softwareentwicklung für die Funktionalität der Greifer sowie die Anbindung an alle Robotermarken wird hauptsächlich in Headquarter betrieben. Das End-of-Arm-Tooling entwickeln wir übergreifend in Los Angeles, Odense und Aalborg. Diese Dezentralität ist auf unsere Entstehungsgeschichte zurückzuführen, die im Sommer 2018 mit dem Zusammenschluss des ungarischen Sensorspezialisten Optoforce, des damals bereits existenten dänischen Greiferherstellers On Robot und des amerikanischen Startups Perception Robotics begann. Aus Dänemark kamen später noch die Vakuumgreifer-Spezialisten Purple Robotics sowie 2019 das Robotikunternehmen Blue Workforce hinzu, von dem wir fast die Hälfte der Mitarbeiter übernommen haben. Jede dieser Firmen hat wertvolles Wissen und Erfahrungen mitgebracht und unser Portfolio um neue Facetten bereichert. Vor diesem Hintergrund planen wir auch noch weitere Akquisitionen.

Endeffektoren für kollaborative Roboter
Bild: OnRobot GmbH, DACH & Benelux


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Kuka hat eine neue Produktserie entwickelt. Der Roboter KR Iontec folgt auf den KR 60-3 und wurde für den Einsatz in klassischen und digitalen Produktionswelten entwickelt. Er zeichnet sich durch einen großen Arbeitsbereich aus, eignet sich für mittlere Traglasten und lässt sich sowohl am Boden, an der Wand als auch in Schrägstellung montieren. ‣ weiterlesen

Anzeige

Der modulare End-of-Line-Greifer Universal Box von Fipa kann Kartonagen in verschiedenen Größen bereitstellen, verschließen und palettieren. ‣ weiterlesen

Anzeige

Kübler hat eine Schleifringlösung für das End-of-Arm-Tooling entwickelt. Sie soll die zuverlässige Übertragung von Signalen, Daten und Strom bei kleinem Bauraum und geringem Gewicht gewährleisten. ‣ weiterlesen

Anzeige

Als einziger Hersteller bietet Autonox24 einen vierachsigen Deltaroboter mit integriertem Werkzeugwechsler und T-Welle. Das soll Leistung und Produktivität steigern und ermöglicht außerdem eine sehr kompakte Bauweise.‣ weiterlesen

Der Carbon-Vakuumgreifer der CVGC-Serie von Coval ist das erste Produkt einer Greiferreihe für kollaborative Roboter. Der leichte Greifer lässt sich einfach in verschiedene Roboter integrieren. ‣ weiterlesen

Bei RobotOptimize von Coherix handelt es sich um ein Software-Tool für die selbstentwickelte Lösung Predator3D Dispensing Process Control. Das Offline-Softwaretool arbeitet mit den Versionen Predator3D Bead Inspection und Predator3D Bead Process Control. Es soll den Zeit- und Kostenaufwand für die Roboterprogrammierung reduzieren, indem sich der Dosierweg direkt in der Produktion anpassen lässt. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige