Die andere Seite der Robotik

Roboter lernt Hand/Auge-Koordination

Ein zweimonatiges Experiment von Google Research hat es gezeigt: Aufgrund künstlicher neuronaler Netzwerke sind Roboter schon heute in der Lage, selbstständig zu lernen. 14 Roboterarme zeigten nach 800.000 Greifvorgängen erste Anzeichen für intelligentes, vorausschauendes Handeln.

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Japanisches Hotel setzt auf Roboterpersonal

Ein japanisches Hotel wartet seit knapp zwei Jahren mit Roboterpersonal und vollautomatischem Check-in auf. Dabei spielen vor allem Überlegungen wie ein niedriger Zimmerpreis und reduzierte Lohnkosten eine Rolle. Doch auch für einen angenehmen Aufenthalt geben die vollautomatischen Mitarbeiter alles.

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Gaming der nächsten Generation

Virtual Reality bietet die Möglichkeit, wirklichkeitsgetreue Erfahrungen abseits der tatsächlichen Realität zu machen. Gerade für Computerspiele wie Autorennen oder Flugsimulatoren bietet sich eine solche Simulation an. Mit Simulatoren, die neben der VR-Brille auch einen Roboterarm nutzen, lässt sich die andere Realität besonders intensiv erleben.

Roboter als Rettungsassistenten

Bei der Vorhersage von Naturkatastrophen stößt selbst die modernste Technik leider immer noch Grenzen. Doch bei der Bewältigung von Folgen und dem Schutz vor weiteren Schäden übernimmt sie eine immer größere Rolle. So auch als im September im italienischen Amatrica die Erde bebte – hier unterstützen moderne Robotersysteme die Feuerwehr zu Lande und aus der Luft.

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Roboter als Zeitarbeiter

Robozän ist die erste Personalvermittlung und Zeitarbeitsfirma für menschenähnliche Roboter der Welt. Das Unternehmen vermittelt temporär und dauerhaft Arbeit für humanoide Roboter an Industriekunden. Die Firma wurde im November 2015 in Berlin gegründet. Das Personal besteht aus null Prozent Mitarbeitern (außer dem Geschäftsführenden Gesellschafter) und 100 Prozent Robotern. Diese helfen z.B. einem Berliner Endoskopspezialisten bei der täglichen Qualitätssicherung.

Gottesdienst 4.0

Die Gamescom ist eine besondere Messe – sie ist das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele. In diesem August zogen dabei rund 345.000 Menschen über das Messegelände in Köln. Um einen Teil der vorwiegend jungen Gamescom-Besucher auch zum Gang in die Kirche zu animieren, lud der Kölner Dom zu einer besonderen Messe ein.

Wie die Zusammenarbeit von Astronaut und Roboter unter Weltraumbedingungen gelingen kann, untersucht das Robotics Innovation Center des DFKI gemeinsam mit internationalen Partnern im Projekt Moonwalk. Um den unwirtlichen Bedingungen auf anderen Planeten möglichst nahe zu kommen, testen die Wissenschaftler neu entwickelte Technologien in analogen Simulationskampagnen. Für Teil eins ging es dazu kürzlich in die spanische Wüstenlandschaft von Río Tinto.

Was für eine Show! Die Musiker Bones, Fingers und Stickboy der Band Compressorhead rocken und headbangen auf der Bühne, was das Zeug hält. Die drei drahtigen Kerle haben Songs von Motörhead, AC/DC und den Ramones im Gepäck und begeistern mit Drumbeats, Bass und Gitarrensoli ihr Publikum. Aber obwohl die Jungs oben auf der Bühne alles geben, fließt kein einziger Schweißtropfen. Compressorhead ist eine reine Roboterband!