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Editorial

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Durch den Einsatz moderner Technik zieht die Robotik in neue Branchen und Applikationen ein. Die immer umfangreichere und leistungsfähigere Automatisierung hat aber eine Kehrseite: Sie wird auch immer komplexer. Es sind deshalb wirksame Mechanismen und Methoden gefragt, um die Technik auch weiterhin beherrschbar zu halten.

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Mögen Applikationen noch so knifflig sein – Forscher und Ingenieure sorgen in aller Regel dafür, dass die Herausforderungen unserer Zeit technisch gelöst werden. Doch nicht alles ist eine Frage der Technik. So auch in der Robotik: Plötzlich geht es nicht mehr nur um Hard Facts wie Geschwindigkeit, Präzision oder Tragkraft, sondern zunehmend um Soft Skills wie Sozialverträglichkeit, Recht und Haftung oder Ethik.

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Robozän ist die erste Personalvermittlung und Zeitarbeitsfirma für menschenähnliche Roboter der Welt. Das Unternehmen vermittelt temporär und dauerhaft Arbeit für humanoide Roboter an Industriekunden. Die Firma wurde im November 2015 in Berlin gegründet. Das Personal besteht aus null Prozent Mitarbeitern (außer dem Geschäftsführenden Gesellschafter) und 100 Prozent Robotern. Diese helfen z.B. einem Berliner Endoskopspezialisten bei der täglichen Qualitätssicherung.

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Die direkte und sichere Interaktion von Mensch und Maschine prägt die Branche: Kein Kongress ohne entsprechende Keynote, keine Fachmesse ohne entsprechende Neuvorstellungen. Doch im Gespräch mit den Anwendern zeigt sich: So einfach ist das nicht.

Nachdem die Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geborgen wurden, als Generation Z bezeichnet werden, könnte die nächste Generation unter dem Kürzel R wie Robotik agieren.

Dass die Zeit reif war für unser neues Fachmagazin ROBOTIK UND PRODUKTION, das Sie, lieber Leser, in den Händen halten, belegen nicht nur die kürzlich veröffentlichen Rekordzahlen von IFR oder VDMA. Auch die fantastische Resonanz auf unsere Startausgabe zeugt davon.