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Bin-Picking-Lösung mit Bilderkennungssystem

Liebherr-Verzahntechnik hat für seine Bin-Picking-Lösung ein neues Vision-System entwickelt. Es funktioniert nach dem Triangulationsverfahren und verwendet ein zweistufiges Triangulationssystem, das mittels Zusammenspiel zwischen Laser und Kamera die Behälter mit den Teilen scannt.

(Bild: Liebherr-Verzahntechnik GmbH )

Während das bisherige Bilderkennungssystem nach dem Laserlaufzeitverfahren bei 3 bis 5mm Genauigkeit an seine Grenzen stieß, erreicht das aktuelle System eine zehnfach höhere Auflösung. Dadurch erkennt es auch kleine Merkmale, die zur Lageerkennung und Bauteilunterscheidung erforderlich sind. Zudem lassen sich die Schattenbildung und das Kollisionsrisiko reduzieren. Dadurch gelingt dem achtachsigen Roboterarm selbst der Griff in bis zu 1m tiefe Transportbehälter, die z.B. in Form von Drahtgitterkörben oder Stahlkisten zum Einsatz kommen. Das Bilderkennungssystem verfügt zudem über einen Blaulicht- statt wie bisher über einen Rotlichtlaser. Er erfasst spiegelnde Teile prozesssicher und erkennt neben Metallteilen auch organische oder semitransparente Materialien. Dadurch sind auch Anwendungen außerhalb der metallverarbeitenden Industrie realisierbar. Mit nur einer linearen Bewegung erfasst das zweistufige Triangulationssystem den Behälterinhalt, ohne eine vorherige Positionierung der 3D-Vision. Die Erkennung und Auswertung erfolgt im Bereich von 5s. Das ermöglicht kürzere Taktzeiten für das Gesamtsystem. Durch die höhere Auflösung ist die Oberfläche der Datenwolken glatt und beinahe rauschfrei. Die generierten, qualitativ hochwertigen Messwerte werden zur Weiterverarbeitung an die Hauptsoftware des Bin-Picking-Systems übermittelt. Die Software hat das Unternehmen ebenfalls aktualisiert. Sie verfügt nun über eine benutzerfreundlichere, grafisch geführte Oberfläche.

Bin-Picking-Lösung mit Bilderkennungssystem
Bild: Liebherr-Verzahntechnik GmbH


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