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Screening von antikörperproduzierenden B-Zellen

Erkrankungen vorbeugen – per Roboter

Ein primäres Antikörper-Screening kann bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Erkrankungen des zentralen Nervensystems und immunologische Störungen wertvolle Dienste leisten. Eine auf diese Anwendung ausgerichtete automatisierte Arbeitszelle für die Pharmaindustrie setzt auf moderne Robotik – und beschleunigt den Prozess, indem sie das Screening von Milliarden von antikörperproduzierenden B-Zellen ermöglicht.

Die automatisierte Arbeitszelle von PAA dient dem primären Antikörper-Screening in der Frühphase der Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Erkrankungen des zentralen Nervensystems und immunologische Störungen. (Bild: UCB)

Die automatisierte Arbeitszelle von PAA dient dem primären Antikörper-Screening in der Frühphase der Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Erkrankungen des zentralen Nervensystems und immunologische Störungen. (Bild: UCB)

Aussichtsreiche Antikörperkandidaten müssen viele wünschenswerte Eigenschaften mitbringen, und je mehr man über die biochemischen und biophysikalischen Eigenschaften von Antikörpern weiß, desto länger wird der Wunschzettel. Die Suche nach den optimalen Eigenschaften stellt die Antikörperforschung daher vor große Herausforderungen: um die passenden Antikörper auswählen zu können, muss eine enorme Anzahl von Proben gescreent und anschließend getestet und bewertet werden. In der Arbeitszelle, die Peak Analysis and Automation (PAA) für das Pharmaunternehmen UCB entwickelt hat, ist das High-Throughput-Screening (HTS) von Zellkulturen mit der Isolierung einzelner antigenspezifischer B-Zellen kombiniert. Hierbei kommt ein proprietäres Verfahren namens Fluorescent-Foci-Methode zur Anwendung.

Screening von antikörperproduzierenden B-Zellen
Bild: UCB


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