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Faltenbälge aus nachwachsenden Rohstoffen

Leder gehört zu den ältesten von der Menschheit verwendeten Materialien. Es ist ein reißfestes, elastisches, strapazierfähiges, alterungs- und temperaturbeständiges Naturprodukt.

 (Bild: Steinbock GmbH)

(Bild: Steinbock GmbH)

Die Grundlage dafür bildet die dreidimensionale mikrofeine Vernetzung der Hautfasern, wodurch 1g Leder in der Lage ist, bis zu 300m² innere Oberfläche zu bilden. Seitdem Menschen auf die Jagd gehen, nutzen sie die zu Leder verarbeitete Tierhaut u.a. für Schutzanwendungen wie Schutzhandschuhe, Lederschurze oder Arbeitsschuhe. Leder lässt sich gut verarbeiten, formen und vernähen. Daher ist es das geeignete Material für die Schutzfaltenbälge von Steinbock, die an ihrem Einsatzort harten Bedingungen unterliegen. Dort erfolgen viele, z.T. oszillierende Bewegungen, die besondere Abriebfestigkeit bzw. Temperaturbeständigkeit verlangen. Das Unternehmen fertigt die Lederfaltenbälge nach Maß, zugeschnitten auf die jeweilige Anwendung. Die Dicke des Materials variiert dabei je nach Größe zwischen 0,4 und 3mm. Der Durchmesser beträgt dabei bis zu 3.000mm und die Länge bis zu 10.000mm. Um eine nachträgliche Montage z.B. für das Retrofitting zu vereinfachen, lassen sich die Lederbälge mit einem Reißverschluss oder Klettband versehen. Hinzu kommt, dass Leder ein umweltfreundliches Material ist. Es verrottet ohne chemische Rückstände und verbrennt ohne giftige Gase.

Faltenbälge aus nachwachsenden Rohstoffen
Bild: Steinbock GmbH


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