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Innenraumortung für dynamische Umgebungen

Mittels des Ortungssystems, das das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und seine Partner Meyer Werft und Vomatec Innovations im Rahmen des Projektes SchiV 3.0 entwickelt haben, sind Personen nun auch in der Lage, sich in einer dynamischen Umgebung innerhalb einer Halle zu verorten. Im Schiffsbau erfolgen die Erfassung und Weitergabe von Sicherheitsmängeln und -risiken derzeit noch manuell.

Bild: M. Wessels/Meyer Werft

Routengänger laufen das Schiff ab und erfassen kritische Zustände auf Papierformularen. Das Lokalisierungssystem ermöglicht nun die schnellere Behebung von Sicherheitsrisiken und die Steigerung von Arbeitssicherheit. Darüber hinaus hilft es, die Logistik zu verbessern und den Baufortschritt zeitnah zu dokumentieren. Zusammen mit der notwendigen Infrastruktur der Baustelle werden Antennen für ein Nahbereichs-Funkkommunikationssystem verlegt. Aus der Messung des Abstandes zu mehreren Antennen lässt sich mittels Trilateration die Position bestimmen. Ist der Funkkontakt zu den Antennen im verwinkelten, stählernen Schiffsbauch zu schwach, wird die Position mittels der Bewegungs- und Beschleunigungssensoren eines mobilen Endgeräts und Koppelnavigation geschätzt.

Innenraumortung für dynamische Umgebungen
Bild: M. Wessels/Meyer Werft


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