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Robotereinsatz in der Endoskopieproduktion

Bei der Firma Karl Storz entstehen seit 2021 automatisiert Okularmuscheln für Endoskope. Der konkrete Prozess, für den ein neues Schweißsystem nötig war, bestand aus der Verbindung einer Edelstahlhülse mit dem in einen Edelstahlring gefassten Deckglas. Beide sind Teil der sogenannten Okularmuschel des Endoskops. Es ermöglicht dem Chirurgen bei endoskopischen Eingriffen freie Sicht in Hohlorgane bzw. Körperhöhlen. Um den Schweißprozess zu automatisieren, entschied sich das Unternehmen für das 3D-Laserschweißsystem TruLaser Station 7000 von Trumpf. Der verantwortliche Integrator WBT Automation wählte den Kuka-Roboter KR Agilus vom Typ KR10 R1100 aus, um mit seiner Lasersensorik die Position der Bauteile zu überprüfen.

Bild: Kuka AG

Außerdem nutzt der Roboter neben einem Vierfachgreifer auch einen kleinen Vakuumsaugbalg, um jedes Deckglas exakt zu positionieren. Die Roboterzelle ist an die Laser-Station angedockt, kann aber flexibel entfernt und gewartet werden. Ihr Werkstückspeicher enthält vier Schubladen, die insgesamt bis zu 960 Werkstücke aufnehmen können. An ihnen bedient sich der Roboter, um die Bauteile in die Laserstation zu transportieren. Die fertig geschweißten Okularmuscheln werden ebenfalls wieder im Werkstückspeicher abgelegt.

Robotereinsatz in der Endoskopieproduktion
Bild: Kuka AG


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