Freikonfigurierbares Safety-System

Schlank und flexibel

Flexible Sicherheitstechnik ist eine Grundvoraussetzung für die Maschinenautomatisierung 4.0. Mit programmierbaren Safety-Systemen lassen sich Sicherheitsfunktionen flexibel und wirtschaftlich umsetzen. Wenn die Safetylösung in Hard- und Software modular aufgebaut ist, empfiehlt sie sich für den Einsatz in smarten Maschinenkonzepten.

Mit S-Dias Safety von Sigmatek steht Anwendern eine modulare und wirtschaftliche Sicherheitslösung zur Verfügung. (Bild: Sigmatek GmbH & Co. KG)

Mit S-Dias Safety von Sigmatek steht Anwendern eine freikonfigurierbare Sicherheitslösung zur Verfügung, die den modularen und einfach veränderbaren Aufbau von Maschinen- und Anlagen unterstützt. Programmierbare Safety-Systeme zeichnen sich neben großer Flexibilität durch eine einfache Verkabelung auf der Maschine aus, da sich die sicheren Signale im Black-Channel-Prinzip über große Entfernungen auf dem vorhandenen Systembus übertragen lassen. Die Übertragung der Daten zwischen mehreren Safety-Controllern erfolgt mittels Black Channel über TCP/IP. Durch das OPC-UA-Kommunikationsprotokoll ist zudem ein unkomplizierter Informationsaustauch zwischen zusammenarbeitenden sicheren Einheiten möglich. @Zwischenüberschrift neu:Kompakte Controller und Module

Der S-Dias-Safety-Controller SCP 111 und die Safety-I/O-Module messen jeweils 12,5x104x72mm. Ein Mini-Safety-System für Funktionen wie Nothalt, Türkontakt, Lichtgitter oder Betriebsartenwahlschalter lässt sich mit Controller und digitalem Mixmodul auf 25mm Schaltschrankbreite umsetzen. Im S-Dias-Safety-Portfolio stehen verschiedene sicherheitsgerichtete I/O-Module zur Verfügung: das SDI 101 mit zehn digitalen Eingängen, das STO 081 mit acht kurzschlussfesten, digitalen Ausgängen, das Mixmodul SDM 081 mit sechs digitalen Ein- und zwei digitalen Ausgängen, das Relais-Modul SRO 021 mit zwei Relais-Ausgängen sowie das SSI 021 zur Auswertung von zwei SSI-Absolutwertgeber-Signalen bis zu 32 Bit.

Schnell startklar

Die Safetylösung entspricht den Sicherheitsnormen SIL CL3 nach IEC62061 und PLe, Kat. 4 gemäß ISO13849-1/-2. Das Safety-System bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Systemteile an- und abzumelden. Das ist die Voraussetzung für eine flexible Re-Konfiguration von Maschinen während des Betriebs und sorgt für den sicheren Umgang mit Teilsystemen, die kabellos – z.B. per WLAN – verbunden sind. Der benutzerfreundliche Lasal Safety Designer erlaubt Anwendern die rasche Projektierung in einem grafischen Editor. Die hinterlegte Bibliothek stellt an PLCopen angelehnte Safety-Funktionsblöcke zur Verfügung wie beispielsweise Emergency Stop, Two Hand Control oder Guard Locking. Der baukastenartige Aufbau sorgt zudem für eine durchgängige und fehlerfreie Konfiguration und führt den Anwender rasch zu den dokumentierten Ergebnissen.

Freikonfigurierbares Safety-System
Mit S-Dias Safety von Sigmatek steht Anwendern eine modulare und wirtschaftliche Sicherheitslösung zur Verfügung. (Bild: Sigmatek GmbH & Co. KG)


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