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Stromzuführung für Rundteiltische und Rotier-Indexierspindeln

Hirschmann präsentierte kürzlich eine Stromzuführung ohne Schleifkohlen in Rundteiltischen und Rotier-Indexierspindeln für Erodieranlagen. Dazu hat das Unternehmen ein Verfahren entwickelt, bei dem sich der Strom in Rotier-Indexierspindeln über hunderttausende leitfähige Mikrofasern direkt auf die Welle bis zum Werkstück übertragen lässt.

Stromübertragung in Minirotierspindel (Bild: Hirschmann GmbH)

Stromübertragung in Minirotierspindel (Bild: Hirschmann GmbH)

Durch eine konstruktive Überarbeitung ließ sich die Stromzuführung in das Gehäuse der Rundteiltische integrieren. Entscheidende Vorteile der Entwicklung sind verbesserte Prozesssicherheit, lebenslange Wartungsfreiheit der stromübertragenden Kontakte, Verschmutzungsfreiheit, da keinerlei Abrieb wie bei Schleifkohlen erfolgt, und Reibungsfreiheit. Mit der Stromzuführung lassen sich Schwierigkeiten wie das Einlaufen der Übertragungsfläche dauerhaft beseitigen. Durch die Stromübertragung mithilfe der Bürstentechnik erfolgt selbst bei hohen Drehzahlen kaum Abnutzung. Der Reinigungs- und Wartungsaufwand für den Anlagenbetreiber sinkt. Die im abgedichteten Gehäuse um die Welle gelagerte Stromzuführung bietet einen lebenslangen wartungsfreien Einsatz: Die Faserverschleißlänge ist, basierend auf Praxistests, für eine erwartete Lebensdauer von 200.000 Betriebsstunden ausgelegt. Die Bürsten halten somit über die gesamte Laufzeit des Achsmotors.

Stromzuführung für Rundteiltische und Rotier-Indexierspindeln
Bild: Hirschmann GmbH


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