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Vakuumlösung für Schutzschalterfabrik

Schlauchheber plus Wandschwenkkräne

Zusätzlich lieferte Schmalz Wandschwenkkräne aus Aluminium. Sie sind sehr leichtgängig, laufen leise und vergrößern das Einsatzgebiet des Schlauchhebers. Ihr Leichtlauf sorgt für eine schnelle Arbeitsweise und erfordert wenig Kraft bei der Bedienung. Durch hochwertige und verschleißarme Komponenten aus Aluminium und Kunststoff muss die Anlage kaum gewartet werden. Die Greifmechanik der Schlauchheber, so die Vorgabe des Anwenders, darf Kiste und Inhalt nicht beschädigen. Gemeinsam haben die Projektpartner einen mechanischen Kistengreifer für schonenden Transport entwickelt. Er fährt an nur vier Punkten in den Rahmen der Kiste und wird über einen Kugelschreibermechanismus verriegelt und entriegelt. „Die Ein-Hand-Bedienung wirkt sich positiv aus: Kisten lassen sich sehr sanft aufnehmen und exakt ausgerichtet abstellen“, schildert Herbert Fichthaler, Production Engineer bei ABB, den Einsatz der Schlauchheber. „Mein Team arbeitet inzwischen sehr versiert mit den Hebehilfen.“ Da sich in der Anlage auch eine Waage und empfindliche Sensorik befindet, ist es wichtig, dass sich die KLT gut und leicht bewegen lassen. Die Anlage von Schmalz ist seit gut einem Jahr in Betrieb: Im Zweischichtbetrieb werden an fünf Tagen in der Woche pro Tag rund 1.000 Kisten bewegt. Am Anfang sei die neue Art der Handhabung für die Mitarbeiter gewöhnungsbedürftig gewesen. Doch die Vorteile der neuen Lösung hätten sich schnell gezeigt. „Heute lernen sich die Team-Mitglieder gegenseitig an, und nach 15 Minuten Starthilfe arbeiten sie selbstständig“, so Fichthaler. Ein eventueller Ausfall der Schlauchheber könnte nur mit erheblich mehr Personal und hoher Belastung für die Mitarbeiter kompensiert werden. Aus Sicht von ABB Schaffhausen hat sich die Investition in die Vakuum-Schlauchheber gelohnt. In Kombination mit dem Automatischen Kleinteilelager sehe man sich für die kommende Zeit gut gerüstet.

Vakuumlösung für Schutzschalterfabrik
Bild: J. Schmalz GmbH


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