Anzeige

Kombination von Riemen und Kettengliedern

Flexibel Fördern und Puffern

Es gibt eine Vielzahl an Konzepten, um Bauteile und Waren im Produktionsprozess zu transportieren und entsprechend breit ist auch das Angebot auf dem Markt. Doch herkömmliche Systeme können Produkte meist nicht puffern. Ein neues Förderband schafft diesem Problem auf der Basis von einzelnen Kettensegmenten Abhilfe.

Die Kettenglieder werden gemeinsam mit den Riemen im Führungsprofil geführt. (Bild: ASP Automation GmbH)

Die Kettenglieder werden gemeinsam mit den Riemen im Führungsprofil geführt. (Bild: ASP Automation GmbH)

Das Vario-Pufferförderband von ASP-Automation ist ein industrieller Stauförderer und wird als Puffer-, Riemen- und Warenträger-Förderband eingesetzt. Die Produkte werden jedoch nicht direkt von einem Riemen, sondern auf einzelnen Kettensegmenten transportiert. Diese Segmente werden durch Stoppereinheiten an den Aufnahme- und Entnahmeplätzen angehalten. Dadurch, dass die Riemen kontinuierlich um den Riemenstrang laufen, stauen sich die einzelnen Kettensegmente an den Stoppereinheiten solange auf, bis eine Freigabe erfolgt. Das heißt am Beladeplatz besteht immer die Möglichkeit ein Produkt abzulegen und am Entnahmeplatz stehen immer Produkte zur Abnahme bereit. Währenddessen werden die dazwischen liegenden Gliederketten weiter transportiert und stauen sich hintereinander auf. Der Denkanstoß für diese Entwicklung entstand durch das immer wiederkehrende Problem, dass die Produkte bei herkömmlichen Fördersystemen nicht gepuffert werden können.

Aluminiumprofile als Basis

Das Pufferförderband besteht aus einem oder zwei Profilsträngen, je nach Produktgröße und Kundenwunsch kann auch ein dritter bzw. vierter Profilstrang verbaut werden. Die Basis bilden ASP-Aluminiumprofile, auf denen eigens für das VPF entwickelte Führungsprofile verschraubt werden. In diesen Führungsprofilen befinden sich zwei Nuten, in denen jeweils ein Zahnriemen geführt wird. Er dient dem Transport der Kettenglieder bzw. Kettensegmenten. Um die Zahnriemen antreiben zu können, befindet sich an jedem Profilstrang eine Antriebseinheit, an der ein Getriebemotor angeflanscht ist. Jeweils am Bandanfang und -ende sitzt eine Stoppereinheit, bestehend aus einem Magnetzylinder der die umlaufenden Kettensegmente zum Bestücken und Entnehmen anhält. Da sich die Stoppereinheiten am Anfang bzw. Ende des Bandes befinden werden daran Lichttaster verbaut um Produktabfragen durchführen zu können. Die Zahnriemen und Kettensegmente werden mittels Umlenkeinheiten zurückgeführt. Die Produkte werden auf Kettensegmenten transportiert, die aus einzelnen Gliedern zusammengesteckt werden. Die Segmente werden, wie die Riemen, im Führungsprofil geführt. Weil laufende Ketten beim Hineingreifen automatisch gestoppt werden, gibt es keine Gefahr für den Anwender. Zusätzliche Schutzeinrichtungen sind also nicht erforderlich.

Kombination von Riemen und Kettengliedern
Bild: ASP Automation GmbH


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die Gewinner des ersten Win-A-Robot-Wettbewerbes von Epson für die Region EMEAR stehen fest. Es handelt sich bei allen Gewinnern um Projekte, in denen auf besonders innovative Weise Gebrauch von Maschinen sowie von der dazugehörigen Automatisierungstechnik gemacht wird. Sie entstammen Forschungs- und Lehrinstituten aus Ungarn, Irland, Deutschland, Italien und England.‣ weiterlesen

Fast 50.000 Roboter verkauft Yaskawa pro Jahr. Ein guter Teil davon soll künftig aus europäischer Produktion stammen. Deshalb hat das Unternehmen Anfang April im slowenischen Koevje ein neues Werk eröffnet. "Yaskawa ist zwar ein global tätiger Technologieprovider", so Executive Officer Manfred Stern bei der Eröffnung, "gleichzeitig wollen wir in Europa als lokaler Anbieter wahrgenommen werden."‣ weiterlesen

Die Automatisierung von Arbeit (Roboter als Kollege) ist lediglich der Anfang. Die nächste Stufe heißt Automatisierung von Arbeitsorganisation: Maschinen spielen Chef, treffen also konkrete Entscheidungen für den Arbeitgeber.‣ weiterlesen

Anzeige

Auf der diesjährigen Automate in Chicago hat die International Federation of Robotics zu einem CEO Round Table geladen. Neben Zahlen, Fakten und Trends ging es dabei auch um das Global Race for Leadership in Robotics and AI.‣ weiterlesen

In der Anfang 2019 gegründeten OPC-UA-Initiative End-of-Arm Tools soll es um ein übergeordnetes Informationsmodell gehen, in dem Roboterwerkzeuge wie Greifer oder Schraubsysteme beschrieben werden. ROBOTIK UND PRODUKTION lässt Stefan Hoppe, President & Executive Director der OPC Foundation, sowie Andreas Faath, Leiter der Abteilung Interoperabilität OPC UA beim VDMA zu Wort kommen und ihre Sicht auf die Initiative darstellen.‣ weiterlesen

In der aktuellen Trendumfrage hat ROBOTIK UND PRODUKTION wieder namhafte Experten befragt, diesmal zum Thema Roboter in IoT und Cloud. Dabei ging es um Ressourcen moderner Clouds, Sprachsteuerung und Echtzeitfähigkeit. Es antworteten Christoph Groll, Head of IIoT Solutions bei Kuka, Nils Tersteegen, Marketingleiter bei Fanuc Deutschland, und Jan Metzner, Specialist Solutions Architect IoT, EMEA bei Amazon Web Services.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige