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Eine Aufgabe für den Mittelstand

MRK-Lösungen sind noch längst nicht in jedem industriellen Unternehmen angekommen. Aber die Einsatzmöglichkeiten wachsen und es kommen immer neue Cobot-Modelle auf den Markt. Jetzt müssen gerade mittelständische Unternehmen mit Knowhow nachziehen.

Frauke Itzerott, Redaktion ROBOTIK UND PRODUKTION (Bild: TeDo Verlag GmbH)

„Roboter und künstliche Intelligenz werden unsere Welt grundlegend verändern wie nur wenige Technologien davor.“ Das sagte unlängst Sami Haddadin, Gründer der Stiftung Robokind, und formulierte damit einen Trend, der nicht mehr nur große Industrien beschäftigt. Auch Mittelständler und Kleinunternehmer müssen Automatisierung neu denken, um die Potenziale der Zusammenarbeit von Roboter und Mensch für sich zu nutzen und weiterhin konkurrenzfähig zu sein. MRK ist zu einer Schlüsselkompetenz für die Betriebe geworden.

Aber die Unternehmen brauchen Unterstützung auf ihrem Weg zu MRK. Ein Lehrgang von IHK und Robokind bildet z.B. in fünf Tagen zum zertifizierten Anwender für kollaborative Robotik aus und will damit die Cobot-Wissenslücke auch bei mittelständischen Unternehmen schließen. Unser Schwerpunkt zum Thema Mensch/Roboter-Kollaboration hat ebenfalls das Ziel, Wissenslücken zu schließen und über bereits bestehende Anwendungen mit Cobots, aber auch neue Entwicklungen zu informieren.

So helfen der Vakuumheber des Startups Cobotlift (S.38) und die Linearachsen von Ewellix (S.39) dabei, den Handlungsspielraum von Cobots, in der Masse Leichtbauroboter mit geringen Traglasten und Reichweiten, zu erhöhen. Eine Kooperation vom Fraunhofer IEM und Rose+Krieger (S.47) richtet sich in erster Linie an Firmen des Mittelstands und der dänische Cobothersteller Kassow hat zwei neue Cobots im Portfolio (S.51). Deutlich wird: Es tut sich was in der MRK-Branche! (fiz)

Eine Aufgabe für den Mittelstand
Bild: TeDo Verlag GmbH


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