Anzeige
Anzeige

Wenn Roboter ihre Kameras selbst auswählen könnten?

Wo Roboter Augen brauchen

Kameras und Softwarealgorithmen verleihen bereits vielen industriellen Roboter-Anwendungen eine hohe Flexibilität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Damit die Kameras ein möglichst großes Sichtfeld haben und nah an das Werkstück herankommen, müssen sie meist an den beweglichen Teilen, wie dem Roboterarm oder der Gabel eines Staplers, angebracht werden. Allerdings entstehen dabei Hardware- und Funktionsanforderungen, die bislang nur wenige Kameras erfüllen.

Die Kamera-Integration in bewegten Teilen eines Roboters stellt komplexe Anforderungen an die Kamera-Hardware und deren Funktion. (Bild: Ximea GmbH)

Nicht nur bei autonomen Fahrzeugen, sondern auch in der Fertigung und Logistik kommen immer mehr Kameras und Bildverarbeitung als Regelungssensorik für Roboter oder vollautomatische Gabelstapler zum Einsatz, z.B. beim Bin Picking, der Montage komplexer Bauteile, der QS und beim Palettieren. Durch die visuelle Erfassung der Szenerie aus Roboter-Werkzeug und Werkstück kann der Roboter seinen Prozess optimal an die jeweilige Situation anpassen. Aufwändige mechanische Vorrichtungen für eine präzise Positionierung des Werkstücks entfallen weitgehend. Zudem sichern die Kameras bei Bedarf gleichzeitig die Qualität des Ergebnisses ab und dokumentieren diese.

Wenn Roboter ihre Kameras selbst auswählen könnten?
Die Kamera-Integration in bewegten Teilen eines Roboters stellt komplexe Anforderungen an die Kamera-Hardware und deren Funktion. (Bild: Ximea GmbH)


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Wie sieht die Messtechnik der Zukunft aus? Um dies zu erfahren, trafen sich Experten von Faro, GOM, Isra Vision, Werth Messtechnik und Zeiss AI sowie ein Anwender im Rahmen des Control Vision Talks Forums. In Teil 1 der Diskussion geht es um Technologietrends und das Zusammenwachsen von Prozesskontrolle und Qualitätsüberwachung.‣ weiterlesen

Anzeige

Auf der FachPack zeigt Transnova-Ruf den Robot-Flexline-Casepacker mit automatischer Kartonmagazin-Beladung und integrierter Kartonpalettierung. Ein mit einem smarten Multifunktionswerkzeug ausgerüsteter Sechsachsroboter richtet Kartons auf und befüllt diese. ‣ weiterlesen

Anzeige

Auf der diesjährigen Motek präsentiert Afag unter anderem das neue Transportmodul LTM-Horizontal. Zudem stellt der Automatisierer seinen neuen Geschäftsbereich Engineering-Services vor. ‣ weiterlesen

Anzeige

Im Bereich leicht zerspanbarer Materialien und großvolumiger Bauteile besteht der Wunsch, Industrieroboter als kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Werkzeugmaschinen einzusetzen. Das ist vor allem auf das deutlich günstigere Verhältnis von Arbeitsraum zu Investitionskosten und die hohe Flexibilität zurückzuführen. Bis heute werden Industrieroboter jedoch nur in begrenztem Umfang für die spanende Bearbeitung eingesetzt. Da die Zerspanung ein Bearbeitungsprozess mit hoher Wertschöpfung ist, besteht besonderes Interesse, diesen Bereich zu erschließen.‣ weiterlesen

Die Qualitätskontrolle ist in allen Fertigungs- und Verpackungslinien von entscheidender Bedeutung. Die Möglichkeit, fehlerhafte Produkte zu erkennen, bevor sie an die Kunden ausgeliefert werden, kann erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen mit sich bringen. Ein intelligentes Vision-System, angebunden an eine Cloud, kann dabei helfen, Mängel schnell zu erkennen und mit geringen Auswirkungen auf die Produktivität zu beheben.‣ weiterlesen

Auf der diesjährigen Motek zeigt Tünkers in einer Simulation das Zusammenspiel seiner Produkte. Die aufwändig konstruierte Simulation der Automation in einer Fertigungszelle bringt die verschiedenen Module einer modernen Fertigung voll funktionstüchtig ins Zusammenspiel. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige