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Roboterbedienung via Android-Tablet

Intuitive Steuerung

Flexibilität, überschaubare Investitionskosten und vor allem eine einfache Bedienung – auch ohne intensive Programmierkenntnisse – sind bei der Automatisierung für viele Unternehmen längst entscheidende Faktoren. Kollaborative Roboter bedienen diese seit Jahren stark wachsende Nachfrage gezielt. Besonders intuitiv wird die Robotersteuerung, wenn sie sich per App auf dem Android-Tablet ausführen lässt.

 (Bild: Kawasaki Robotics GmbH)

Alle Duaro-Modelle von Kawasaki Robotics lassen sich per App von einem Android-Tablet aus steuern. Die übersichtliche Bedienoberfläche soll eine möglichst intuitive Handhabung ermöglichen. (Bild: Kawasaki Robotics GmbH)

Der kollaborative Doppelarm-Scara-Roboter Duaro von Kawasaki Robotics basiert auf einem kompakten Design und nimmt lediglich den Raum eines Arbeiters ein. Die 76cm Armlänge der Roboter entsprechen dabei dem durchschnittlichen Arbeitsraum eines Menschen. Über eine automatische Kollisionserkennung registriert der Roboter sofort jeglichen Kontakt mit Menschen oder Objekten und stoppt unverzüglich. Der Low-Power-80W-Motor des Roboters arbeitet zudem langsam in der Nähe zu Menschen bzw. in vorab definierten Sicherheitsbereichen. Optionale Sicherheitshauben sind verfügbar und ergänzen das sogenannte Body-Collision-Detection-System bei Bedarf. Die Steuerung ist platzsparend unter den Roboterarmen montiert. Der Roboter ist zudem fahrbar und kann mithilfe der montierten Rollen schnell und ohne Aufwand an unterschiedliche Produktionsplätze bewegt und dort eingesetzt werden. Linienanpassungen sind nicht notwendig und Prozessänderungen sind jederzeit möglich. Der Installationsaufwand ist gering: Der Duaro muss lediglich mit Druckluft und einer Stromquelle verbunden werden und ist sofort einsatzbereit.

Geringe Produktionskosten, hohe Kosteneffizienz

Der Duaro eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen – z.B. das Sortieren elektronischer Teile, die Montage von Geräten, die Prüfung von Chips und Platinen oder das Verpacken und Konfektionieren. Im Vergleich zu konventionellen Industrierobotern verringert er die Produktionskosten und erhöht die Kosteneffizienz: Die maximale und voneinander unabhängige Beweglichkeit der Arme ermöglicht eine hohe Flexibilität. Der Duaro richtet sich insbesondere an kleine und mittelgroße Unternehmen mit geringem Automatisierungsgrad und kurzen Produktionszyklen. Diese können mit dem einfach implementierbaren und bedienbaren Cobot die für reguläre Industrieroboter üblichen Lernkurven verkürzen.

Einfache Programmierung per App

Der Duaro kann mittels einer Android-App und durch manuelles Führen der beiden Arme an die Arbeitspositionen und deren Speicherung durch den Bediener programmiert werden. Die einfach gestaltete Benutzeroberfläche der App ermöglicht eine besonders intuitive Programmierung – auch bei nur geringen Programmierkenntnissen. Der Duaro kann auch während des Betriebs über die Android-App gestoppt und erneut gestartet werden. Die App ist mit allen Geräten ab Android 4.3 kompatibel und setzt lediglich eine WiFi-Verbindung voraus. Dem Nutzer stehen dabei verschiedene Programmieroptionen zur Verfügung: Der Duaro kann mit Hilfe der App oder über die Standard-Kawasaki-AS-Programmiersprache programmiert werden. Standardgreifer oder das Kawasaki-Vision-System sind ebenfalls lieferbar und leicht zu integrieren. Mehrere Duaro-Roboter können dabei über ein einziges Tablet gesteuert werden.

Der 2019 eingeführte duAro 2 bietet unter anderem einen deutlich größeren Vertikalhub und einen erheblich reduzierten Platzbedarf. (Bild: Kawasaki Robotics GmbH)

Der 2019 eingeführte DuAro 2 bietet unter anderem einen deutlich größeren Vertikalhub und einen erheblich reduzierten Platzbedarf. (Bild: Kawasaki Robotics GmbH)

Roboterbedienung via Android-Tablet
Bild: Kawasaki Robotics GmbH


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