Anzeige

Kamera- und roboterseitig herstellerunabhängiges Bin-Picking

Völlige Freiheit

Der Co-Picker von Vision Online ist ein 3D-Bildverarbeitungssystem für Bin-Picking. Das System ist kameraseitig herstellerunabhängig und kommuniziert auch roboterseitig mit allen gängigen Fabrikaten.

Co-Picker bietet herstellerunabhängige für Bin-Picking-Anwendungen leistungsfähige verarbeitungsalgorithmen für Oberflächen-Matching, semantische Interferenz mit KI sowie Bahnplanung und Kollisionsvermeidung. (Bild: Vision Online S.L.)

Co-Picker bietet herstellerunabhängige für Bin-Picking-Anwendungen leistungsfähige verarbeitungsalgorithmen für Oberflächen-Matching, semantische Interferenz mit KI sowie Bahnplanung und Kollisionsvermeidung. (Bild: Vision Online S.L.)

Heutzutage sind kollaborative Roboter, vor allem im Mittelstand, aufgrund ihrer hohen Einsatzflexibilität im Vergleich zu den bisherigen Automatisierungsansätzen immer öfter im Einsatz, wenn es um die Automatisierung sich ständig wiederholender Aufgaben geht. Die 3D-Bildverarbeitung ist dabei zunehmend zum unverzichtbaren Partner der Cobots geworden. Meistens erfolgt die Zusammenarbeit von 3D-Vision und Robotik bei Bin-Picking-Aufgaben und den danach folgenden Aufgaben, wie Inspektion, Verpackung oder Palettierung der Teile.

Bin-Picking mit Deep Learning

Heute bieten die meisten Anbieter einer 3D-Systemhardware auch eine eigene Software für die Lokalisierung, Pick-Up-Planung und Ablage der Teile an. Allerdings ergeben sich dabei oft verschiedene Einschränkungen, wie die Anbindung unterschiedlicher Hardware, Software oder Roboter sowie die hohen Kosten der Systeme, vor allem bei weniger komplexen Anwendungen. Die Herausforderung war es, eine Lösung zu entwickeln, die die herstellerunabhängige Nutzung verschiedener am Markt erhältlicher 3D-Vision-Systeme und -Komponenten erlaubt. Zudem sollte die Integration und Anwendung von Deep Learning möglich sein sowie der Einsatz aktueller Algorithmen zur Bahnplanung und Kollisionsvermeidung. Der Co-Picker von Vision Online ist genau für diese Anforderungen entwickelt worden und erlaubt integrierte Anwendungen, die mächtige Bildverarbeitungsalgorithmen für Oberflächen-Matching, semantische Interferenz mit KI sowie Bahnplanung und Kollisionsvermeidung bieten. Das graphische User Interface ermöglicht es Anwendern, individuelle Lösungen zum Erstellen, Verändern und Laden von Rezepten zu entwickeln. Der integrierte CAD-Model Finder ist ein Generator für Oberflächenmodelle, der direkt vom CAD-File ausgeht. Er erlaubt es, für ein Produkt mehrere verschiedene Oberflächenmodelle für verschiedene Ansichten mit Greifpunkten zu erstellen. Zudem wird eine verbesserte Performance durch Deep Learning erreicht, durch die eine beschleunigte Identifikation per Interferenz mit neuronalen Netzen möglich ist, die auch für anspruchsvollere Anwendungen eingesetzt werden kann.

Herstellerunabhängige Anbindung

Das System ermöglicht die Definition einer unbegrenzten Anzahl an Greifpositionen. Je nach Teilegeometrie können einfache oder rotationssymetrische Positionen definiert werden. Der Calibration Wizard führt den Anwender dabei durch die beiden möglichen Hand/Auge-Kalibrierprozesse: entweder für eine stationäre Kamerakonfiguration oder für am Roboter mitgeführte Kameras. Die Co-Picker-Software ermöglicht die Nutzung jedes Gerätes, das das GigEVision-Protokoll nutzt, z.B. die 3D-Kamera von Zivid oder verschiedene Laserlichtschnitt-Profil-Sensoren, Stereo-Vision-Systeme oder ToF-Kameras. Die Software unterstützt auch die folgenden Geräte mit proprietären Protokollen: PhoXiScanner (Photoneo), Solscan (Solomon) sowie die Realsense-3D-Kameras (Intel).

Kamera- und roboterseitig herstellerunabhängiges Bin-Picking
Bild: Vision Online S.L.


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die meisten westlichen Gesellschaften werden in der 2. Hälfte dieses Jahrhunderts mit dem konfrontiert sein, was in Japan im nächsten Jahrzehnt bereits Realität werden soll: die Kombination aus einer alternden Gesellschaft und einer schrumpfenden Bevölkerung. Um Krankenhäuser und Pflegeheime zu entlasten, hat der japanische Roboterhersteller Panasonic einige neue Serviceroboter entwickelt, vom Transportroboter für Medikamente und medizinische Proben bis hin zum autonomen Rollstuhl und einer Gehhilfe mit künstlicher Intelligenz.‣ weiterlesen

Anzeige

Vanderlande hat Pax Divest Assistant auf den Markt gebracht, eine neue Selbstabfertigungsanwendung für Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Die Lösung ermöglicht es den Fluggästen, den Abfertigungsprozess ohne die Hilfe eines Sicherheitsbeamten vor Ort zu durchlaufen. ‣ weiterlesen

Anzeige

In der Montagelinie für verschleißfreie Bremsen bei Voith sorgt ein UR5e-Cobot von Universal Robots für eine flexible Produktion, kurze Taktzeiten und trägt so zur Sicherung des Produktionsstandorts bei. Der Roboterarm verbindet an der Hauptmontagelinie, die bisher als Engpassstation galt, drei Baukomponenten für die Bremsen. Da es dabei zwei Typen von Anschlägen gibt, ist beim Cobot zudem eine Messvorrichtung montiert, die den Durchmesser ermittelt. So identifiziert der Roboter eigenständig den korrekten Typ und wählt ihn für die Weiterverarbeitung aus.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit einer neuen Lösung für automatisierte Schraubprozesse adressiert die Firma Stein-Automationstechnik Anwendungen in der Elektro- und Elektronikindustrie, bei denen M2-Schrauben per Roboter montiert werden sollen. Dafür hat der Hersteller ein kompaktes und leichtes Schraubmodul entwickelt, dass sich flexibel mit unterschiedlichen Roboter einsetzen lässt - vom kartesischen IAI-Roboter über die Horst-Kinematik von Fruitcore Robotics bis hin zum Doosan-Cobot.‣ weiterlesen

Anzeige

Das neue 3D-Vision-System von Cognex soll die Inspektion von Teilen in 3D jetzt so einfach wie mit einer 2D-Smart-Kamera machen. Während die optische Prüfung in 3D zuvor mit hohem Programmieraufwand bei gleichzeitig geringem Nutzen verbunden war, bringt das neue System eine bessere Bildqualität, vereinfachte Anwendungsentwicklung und eine breite Palette von 3D-Prüf-Tools mit sich.‣ weiterlesen

Anzeige

PIA Automation setzt die von Dualis vertriebene 3D-Simulationsplatt­form Visual Components als Werkzeug in den Bereichen Konstruk­tion, Robotik, SPS und Sales ein. Zum Einsatz kommt die Plattform in den Ausbaustufen Essential und Premi­um von der Simulation bis hin zur virtuellen Inbetriebnahme. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige