Yaskawa baut Robotikstandort Allershausen aus

Yaskawa hat den Erweiterungsbau seines Robotikzentrums am Standort Allershausen bei München eingeweiht. Im Rahmen einer Eröffnungsfeier mit Kunden und Partnern des Unternehmens sagte Yaskawa-Europa-President Manfred Stern: „Wir sehen uns immer stärker als europäischer Player der Robotik.“

 (Bild: TeDo Verlag GmbH)

(Bild: TeDo Verlag GmbH)

Von den 3,5Mrd.€ Umsatz im Jahr 2017 erwirtschaftete der japanische Konzern 550.Mio.€ in der Region EMEA – rund die Hälfte davon im Robotergeschäft. „Viele Robotik-Player verlagern ihren Schwerpunkt von Europa nach Asien und China. Yaskawa arbeitet in die andere Richtung“, erklärte Stern die Unternehmensstrategie. „Wir sind überzeugt, dass auch Europa weiterhin ein großer Wachstumsmarkt für Automatisierung bleiben wird.“ Entsprechend sei die Erweiterung des Standorts Allershausen Teil einer langfristigen Strategie des Unternehmens. „Yaskawa will zum Premium-Robotikausrüster in Europa werden“, verdeutlicht Bruno Schnekenburger, Leiter der Division Robotics in Europa, das Vorhaben.

Der Neubau am Standort bei München wurde im März 2017 begonnen und bereits im Dezember abgeschlossen. Er umfasst eine Montagehalle, ein Lager sowie Büroflächen auf drei Stockwerken – in Summe rund 5.000m². Die Projektkosten beliefen sich auf 8,1Mio.€. Weitere Investitionen fließen in den Ausbau der Yaskawa-Standorte Torsas (Schweden) und Nantes (Frankreich). Zudem baut das Unternehmen aktuell ein Produktionswerk in Slowenien – als erste eigene Roboterfertigung außerhalb Japans. Dort will der Hersteller ab Ende 2018 mit drei Kinematikmodellen starten, mittelfristig sollen alle Highrunner dort produziert werden. Unter den Gästen der Eröffnungsfeier war auch die stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin Ilse Aigner. Sie lobte Yaskawa in ihrem Grußwort als Pionier in Bayern und betonte die Rolle Japans als Handels- und Technologiepartner für die Region. Der Yaskawa-Konzern, der 2015 einhundertjähriges Bestehen feierte, baut seit über 40 Jahren Roboter. Im Jahr 1977 fertigte das Unternehmen erstmals einen eigenen Fünfachs-Schweißroboter in Serie. Im vergangenen Jahr wurden über 40.000 Industrieroboter von Yaskawa auf den Markt gebracht. Auch im Bereich der industriellen Antriebstechnik ist das Unternehmen weltweit aufgestellt und hat 2017 mehr als 1,5Mio. Servoantriebe und 2Mio. Frequenzumrichter verkauft. (mby)

Yaskawa baut Robotikstandort Allershausen aus
Bild: TeDo Verlag GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Der Stringer TT1400ECA von Teamtechnik dient dem Verbinden von HJT-Solarzellen. Die Anlage verbindet die Zellen bei niedriger Prozesstemperatur mit einer speziellen Klebetechnik, die den thermischen und mechanischen Stress für die empfindlichen Zellen reduziert und zu einer hohen String-Qualität führt.

Anzeige

Rethink Robotics hat ein neues Software Development Kit für seinen kollaborativen Roboter Sawyer vorgestellt. Das Software-Upgrade wurde speziell für Wissenschaftler und Studierende entwickelt, um Programme auf dem Roboter zu testen. Es bietet wissenschaftlichen Forscherteams sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Unternehmen eine große Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten.‣ weiterlesen

Anzeige

Piab hat Feba Automation, einen Entwickler und Hersteller roboterbasierter Greiferlösungen für die Fertigungsindustrie, übernommen. Piab konnte seinen Umsatz in den letzten vier Jahren verdoppeln.

Mit einem Technologiemix aus verschiedenen Messmethoden und 3D-Punktewolken vereint das neue System von Isra Vision 3D-Roboterführung und -Messtechnik. Aufgrund verschiedener Software-Pakete passt es sich an verschiedene Aufgaben an und ermöglicht Anwendern so ein breites Einsatzspektrum in der Produktionslinie.

Das Jahr 2017 ist für den Produktbereich Robotik der Wittmann-Gruppe sehr erfolgreich verlaufen. Die Robotersparte des Unternehmens erzielte einen neuen Absatzrekord.

Auf einer Fläche von ca. 20.000m2 bietet der neu eröffnete Dürr-Standort in Shanghai ein modernes Umfeld für über 1.000 Mitarbeiter. Mit dem Test- und Trainingscenter steht dort zudem eine Einrichtung bereit, um neue Technologien zu erproben und den Umgang mit Roboter- und Applikationstechnik zu erlernen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige